Satzung 2017-06-05T21:39:09+00:00

Satzung

§ 1 (Name, Sitz, Geschäftsjahr)

  1. Der Verein führt den Namen „Augspurgia“ und soll in das Vereinsregister eingetragen werden;
    nach der Eintragung führt er den Zusatz „e. V.“.
  2. Der Verein hat seinen Sitz in Augsburg.
  3. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2 (Zweck)

  1. Der Zweck des Vereins ist die Förderung des traditionellen Brauchtums um den Fasching in Bayern, insbesondere durch Heranführung von Kindern und Jugendlichen an die Brauchtumspflege unter Berücksichtigung von historischen, kulturellen, sportlichen und pädagogischen Gesichtspunkten.
  2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in Ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  3. Bei Auflösung des Vereins, Entzugs der Rechtsfähigkeit oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den „Förderverein zur Hilfe bei Sprachschwierigkeiten Augsburg e. V. mit der Bestimmung, es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne des Vereinszwecks zu verwenden.
  4. Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig.

§ 3 (Mitgliedschaft)

  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden, gegebenenfalls auch juristische Personen.
  2. Über die Aufnahme entscheidet nach schriftlichem Antrag das erweiterte Präsidium. Bei Minderjährigen ist der Aufnahmeantrag durch den oder die gesetzlichen Vertreter zu stellen.
  3. Der freiwillige Austritt aus dem Verein ist zulässig, es gilt hierbei eine Kündigungsfrist von 30 Tagen zum Ende eines Beitragsjahres. Das Beitragsjahr beginnt am 01.04. des laufenden Jahres und endet am 31.03. des darauffolgenden Jahres. Der Austritt muss schriftlich gegenüber einem Mitglied des erweiterten Präsidiums erklärt werden.
  4. Ein Mitglied kann durch Beschluss des erweiterten Präsidiums von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Beitrags im Rückstand ist. Die Streichung darf erst beschlossen werden, nachdem seit der Absendung des zweiten Mahnschreibens drei Monate verstrichen und die Beitragsschulden nicht beglichen sind. Die Streichung ist dem Mitglied mitzuteilen.
  5. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn sein Verhalten in grober Weise gegen die Interessen des Vereins verstößt. Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich persönlich vor dem erweiterten Präsidium oder schriftlich zu rechtfertigen. Eine schriftliche Stellungnahme des Betroffenen ist in der Mitgliederversammlung zu verlesen. Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem Mitglied schriftlich bekanntzumachen.
  6. Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitglieds, bei juristischen Personen mit deren Erlöschen.
  7. Das ausgetretene oder ausgeschlossene Mitglied hat keinen Anspruch gegenüber dem Vereinsvermögen.
  8. Die Mitglieder haben Mitgliedsbeiträge wie folgt zu leisten:
    Der Mitgliedsbeitrag ist ein Monatsbeitrag und wird von der Mitgliederversammlung beschlossen. Der Mitgliedsbeitrag wird im Lastschriftverfahren bis spätestens zum 15. des Monats eingezogen.
    Der Unkostenbeitrag für aktive Tänzer und Tänzerinnen ist ein jährlich einmaliger Beitrag und wird von der Mitgliederversammlung beschlossen. Der Unkostenbeitrag wird im Lastschriftverfahren bis spätestens 15. Oktober eingezogen.
    Zusätzlich wird eine Aufnahmegebühr erhoben.
    Kann der Bankeinzug aus Gründen, die das Mitglied zu vertreten hat, nicht erfolgen, sind die dem Verein dadurch entstehenden Bankgebühren vom Mitglied zu erstatten. Das Präsidium ist berechtigt, Mitglieder auf deren Antrag hin rückständige und/oder künftige Beiträge sowie infolge eines Beitragsrückstands entstehende Mahn- und Verwaltungskosten aus sozialen Gründen ganz oder teilweise zu erlassen.

§ 4 (Organe des Vereins) Organe des Vereins sind

  1. das Präsidium
  2. das erweiterte Präsidium
  3. die Mitgliederversammlung

§ 5 (Präsidium und erweitertes Präsidium)

  1. Das Präsidium im Sinne des § 26 BGB besteht aus vier Personen, nämlich dem Präsidenten und drei Vizepräsidenten. Je zwei von ihnen vertreten den Verein gemeinsam in gerichtlichen und außergerichtlichen Angelegenheiten. Zur Aufnahme eines Kredites ist jedoch die Zustimmung der Mitgliederversammlung erforderlich.
  2. Das erweiterte Präsidium des Vereins besteht aus dem Präsidenten und den drei Vizepräsidenten, dem Schatzmeister, dem Schriftführer, einem Vertreter der Jugendgarde und einem Vertreter der Erwachsenengarde. Das erweiterte Präsidium kann weitere Mitglieder berufen. Diese können mit oder ohne Stimmrecht ausgestattet werden. Die nähere Ausgestaltung der Aufgabenbereiche sowie der Rechte und Verpflichtungen weiterer vom erweiterten Präsidium berufener Mitglieder regelt eine Ordnung, die vom erweiterten Präsidium in fortlaufender Beschlussfassung erstellt und nach Erstellung ggf. abgeändert und ergänzt wird. Das erweiterte Präsidium ist für die Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Es hat vor allem folgende Aufgaben:
    1. Vorbereitung der Mitgliederversammlungen und Aufstellung der Tagesordnungen
    2. Einberufung der Mitgliederversammlung
    3. Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung
    4. Aufstellung eines Haushaltsplans für jedes Geschäftsjahr, Buchführung, Erstellung eines Jahresberichts
    5. Abschluss und Kündigung von Arbeitsverträgen
    6. Beschlussfassung über Aufnahme und Streichung von Mitgliedern
    7. Berufung weiterer Mitglieder des erweiterten Präsidiums und Übertragung von Sonderaufgaben an Vereinsmitglieder und Dritte (Funktionsträger)
  3. Das erweiterte Präsidium wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren, vom Tage der Wahl an gerechnet, gewählt; es bleibt jedoch so lange im Amt, bis eine Neuwahl erfolgt ist. Jedes Mitglied des erweiterten Präsidiums ist einzeln zu wählen. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder oder Personen, die sich im Rahmen ihrer Kandidatur vor dem Wahlgang schriftlich verpflichten, im Falle Ihrer Wahl Mitglied des Vereins zu werden. Scheidet ein Mitglied des Präsidiums während der Amtsperiode aus, so wählt das erweiterte Präsidium ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen.
  4. Das erweiterte Präsidium fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Sitzungen des erweiterten Präsidiums, die vom Präsidenten, bei dessen Verhinderung oder in dessen Auftrag vom einem der Vizepräsidenten oder dem Schriftführer schriftlich, fernmündlich oder per E-Mail einberufen werden. In jedem Fall ist eine Einberufungsfrist von einer Woche einzuhalten. Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es nicht. Das erweiterte Präsidium ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Mitglieder des erweiterten Präsidiums, darunter der Präsident oder einer der Vizepräsidenten anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Sitzung des erweiterten Präsidiums. Die Abstimmung und Beschlussfassung kann formlos per Handzeichen erfolgen, sofern dies die Mehrheit der anwesenden Teilnehmer vor Sitzungsbeginn festlegt. Die Sitzung des erweiterten Präsidiums leitet der Präsident, bei dessen Verhinderung einer der drei Vizepräsidenten. Die Beschlüsse des erweiterten Präsidiums sind zu Beweiszwecken in ein Sitzungsprotokoll einzutragen und vom Sitzungsleiter zu unterschreiben. Die Niederschrift soll Ort und Zeit der Sitzung des erweiterten Präsidiums, die Namen der Teilnehmer, die gefassten Beschlüsse und das Abstimmungsergebnis enthalten. Ein Beschluss des erweiterten Präsidiums kann auf schriftlichem Wege gefasst werden, wenn alle Mitglieder des erweiterten Präsidiums ihre Zustimmung zu der zu beschließenden Regelung erklären. Die Vereinigung mehrere Ämter des erweiterten Präsidiums in einer Person ist unzulässig.
  5. Alle Zahlungen sind durch zwei Personen zu autorisieren. Berechtigt hierzu sind der Präsident und seine drei Vizepräsidenten sowie der Schatzmeister.
  6. Jeder Zahlungsvorgang ist durch den Schatzmeister durchzuführen.

§ 6 (Mitgliederversammlung)

  1. In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme. Zur Ausübung des Stimmrechts kann ein anderes Mitglied schriftlich bevollmächtigt werden. Die Bevollmächtigung ist für jede Mitgliederversammlung gesondert zu erteilen. Ein Mitglied darf jedoch nicht mehr als drei fremde Stimmen vertreten. Die Mitgliederversammlung ist ausschließlich für folgende Angelegenheiten zuständig:
    1. Genehmigung des vom erweiterten Präsidiums aufgestellten Haushaltsplans für das nächste Geschäftsjahr; Entgegennahme des Jahresberichts des erweiterten Präsidiums; Entlastung des erweiterten Präsidiums
    2. Festsetzung der Höhe und der Fälligkeit des Jahresbeitrags
    3. Wahl und Abberufung der wählbaren Mitglieder des erweiterten Präsidiums
    4. Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins
    5. Ernennung von Ehrenmitgliedern

    In Angelegenheiten, welche in den Zuständigkeitsbereich des erweiterten Präsidiums fallen, kann die Mitgliederversammlung Empfehlungen an den Vorstand beschließen. Der Vorstand kann seinerseits in Angelegenheiten seines Zuständigkeitsbereiches die Meinung der Mitgliederversammlung einholen.

  2. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt. Außerdem muss eine Mitgliederversammlung einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn mindestens 1/10 der Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt.
  3. Jede Mitgliederversammlung ist vom erweiterten Präsidium schriftlich unter Einhaltung einer Einladungsfrist von zwei Wochen und unter Angabe der Tagesordnung einzuberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekanntgegebene Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt das erweiterte Präsidium fest.
  4. Versammlungsleiter ist der Präsident und im Falle seiner Verhinderung einer der Vizepräsidenten. Sollten diese nicht anwesend sein, wird ein Versammlungsleiter von der Mitgliederversammlung gewählt. Soweit der Schriftführer nicht anwesend ist, wird auch der Protokollführer von der Mitgliederversammlung bestimmt. Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der bei der Abstimmung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.
  5. Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann Gäste zulassen. Über die Zulassung der Presse, des Rundfunks und des Fernsehens sowie einen Internet- Auftritt beschließt die Mitgliederversammlung.
  6. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
  7. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst; Stimmenthaltungen bleiben daher außer Betracht. Zur Änderung der Satzung und des Vereinszwecks ist jedoch eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Für Wahlen gilt folgendes: Hat im ersten Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erreicht, findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, welche die beiden höchsten Stimmzahlen erreicht haben.
  8. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterschreiben ist. Es soll folgende Feststellungen enthalten: Ort und Zeit der Versammlung, die Person des Versammlungsleiters und des Protokollführers, die Zahl der erschienenen Mitglieder, die Tagesordnung, die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung. Bei Satzungsänderungen soll der genaue Wortlaut angegeben werden. Während der Mitgliederversammlung besteht Rauchverbot, wenn nicht die Mitgliederversammlung beschließt, dass das Rauchen gestattet wird.
  9. Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim erweiterten Präsidium schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung. Zur Annahme des Antrags ist eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

§ 7 (Auflösung, Anfall des Vereinsvermögens)

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von vier Fünftel der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Präsident und einer der Vizepräsidenten gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.
  2. Die vorstehenden Vorschriften gelten entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

Augspurgia e.V.

Die Satzung kann auch als PDF heruntergeladen werden. Satzung Augspurgia.